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Theaternacht Hamburg 2022 - deine Stadt, deine Bühnen, deine Nacht!

Am Samstag, den 10. September 2022 feiern 40 Hamburger Theater gemeinsan den Start in die neue Theatersaison. Mit einem facettenreichen Programm laden die Mitglieder des Hamburger Theater e.V. alle Hamburger*innen und Besucher*innen, Theaterliebhaber*innen und Neugierige ein, die Stadt neu zu entdecken. Ob exklusive Premierenvorschauen, spannende Einblicke in den Theaterbetrieb, Künstler*innengespräche, Workshops, Versteigerungen - die Theaternacht Hamburg ist so vielfältig wie ihre Beuscher*innen - was machst du daraus?

Programm im Hamburger Sprechwerk:

  • 19:00 Uhr

    Auszüge aus LIFTBOY, Kabarett

    Der LIFTBOY (Fred Lobin) hält mit seinem Soul-Transporter im Hamburger Sprechwerk.
    Sein Auftrag: Die Seelen abholen, um sie ins Ober- oder Untergeschoss zu bringen. Das würde er ja, wenn das Management da oben nicht an der Ausstattung und der Wartung der Lifts sparen würde. So steht der LIFTBOY auf der Bühne und ist wieder einmal gezwungen, die Wartezeit des Publikums bis zum Update des Lifts zu überbrücken. Mit geistreichem Geplauder, mit absurdem Gequatsche, mit kabarettistischen Gedanken, bis in alle Ewigkeit.

  • 19:30 Uhr

    Auszüge aus DIE ZUCKERSCHWEINE, Improtheater

    Die Zuckerschweine sind vermutlich Hamburgs lustigste Improvisationstheatergruppe. Und „ein Stück Hamburger Kultur“, wie sie das Hamburg Journal einmal nannte. Genießen Sie einen Abend voller Überraschungen – mit Lachgarantie. Versprochen.
    Die waghalsigen Impro-Spieler*innen gehen auf die Bühne, ohne zu wissen, was passiert. Sie haben keinen Text, keine Requisite, keine Regie. Nach den Vorgaben des Publikums entstehen Szenen aus dem Stegreif, die es nur einmal gibt.

  • 20:00 Uhr

    Auszüge aus NACHRUF AUF MICH SELBST, Schauspiel

    Der Titel unseres Stücks ist ausgeliehen von dem aktuellen Buch von Harald Welzer, der für eine Kultur des Aufhörens plädiert. Unser eigentliches Problem ortet Welzer in unserer Weigerung einzusehen, dass es mit uns und unserem Leben irgendwann vorbei sein wird. Wer dagegen bereit sei, vom Ende auf die Gegenwart zu blicken, gehe anders mit dieser Gegenwart um.
    Auf Basis dieses Gedankens hat Aron H. Matthiasson ein Konzept entworfen, dass die Ideen des Jules Verne, der im 19. Jahrhundert von Superlativen wie „In 80 Tagen um die Welt“ träumte, mit der von Welzer herausgearbeiteten „Kultur des Aufhörens“ zusammenprallen lässt.
    150 Jahre nach dem Erscheinen von Vernes Roman macht sich wieder jemand daran, die Erde zu umkreisen. Ein Pärchen aus einer deutschen Großstadt wettet beim gemeinsamen Spieleabend mit Freunden, dass sie die Vorlage toppen können. 80 Tage erscheinen ein realistisches Ziel zu sein, wenn man nur die Fahrstunden zählt. Darüber hinaus möchten sie aus jedem bereisten Land ein Souvenir mitbringen und die Fahrt dokumentieren.

  • 20:30 Uhr

    Auszüge aus DIE ROTE HILDE

    „Die Rote Hilde“ ist ein Schauspiel, in dessen Mittelpunkt die Auseinandersetzung mit der jüngeren deutsch-deutschen Geschichte steht. In einer semi-dokumentarischen Form vereint es authentische Fakten und fiktive Handlungselemente zu einem dramatischen Bühnenwerk.
    Geschildert wird die fiktive Begegnung der Chefanklägerin des Obersten Gerichts der DDR, Hilde Benjamin, mit Hans-Jürgen Kraft, dem Sohn eines von ihr zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilten Anwalts. Dessen Vergehen: Enteignete, in das Volkseigentum überführte kapitalistische Privatbetriebe durch Gerichtsentscheidungen zu reprivatisieren.
    Ort und Zeit der Handlung ist die Wohnung der Hilde Benjamin in Ost-Berlin, in der Nacht vom 15. zum 16. Juni 1953. Es ist die Nacht, als in der Stalinallee zum ersten Mal der Ruf: „Der Spitzbart (Walter Ulbricht) muss weg“ erschallt, die Nacht, in der das Fundament der DDR wackelt und die SED am 17. Juni die sowjetischen Panzer um Hilfe ruft.

     

  • 21:00 Uhr

    Präsentation von THE CURRENT DANCE COLLECTIVE, Tanz

    „The Current Dance Collective“ ist ein Künstler*innenkollektiv aus dem Raum Hamburg, welches sich auf interdisziplinäre Arbeit zwischen Choreografie, Performance und Kunst konzentriert. Hierbei versammelt die Choreografin Suse Tietjen die Fotografie- und Videokünstlerin Maria Gibert, den Musiker und Komponisten Vincent Straube sowie eine Gruppe von Tänzer*innen, um sich gemeinsam mit aktuellen Fragen um Identität, Körper und Politik auseinanderzusetzen.
    Für die Theaternacht hat Suse Tietjen ein verzauberndes Tanztheaterstück über den Klang von Wasser und über die Flüchtigkeit eines Moments choreografiert. Inspiriert wurde sie dabei von den Asrai, auch Tänzer des Nebels genannt, weiblichen Geistwesen aus der keltischen Mythologie. Diese zarten Wasserfeen leben auf dem Grund tiefer Gewässer wie Seen und manchmal auch im Meer. Sie kommen nur einmal in hundert Jahren an die Wasseroberfläche, denn nur im Mondlicht können sie wachsen. Ein einziger Sonnenstrahl jedoch bedeutet ihren Tod, und von ihnen bleibt nur eine kleine Wasserlache übrig.

  • 21:30 Uhr

    Auszüge aus DIE ZUCKERSCHWEINE, Improtheater

  • 22:00 Uhr

    Auszüge aus NACHRUF AUF MICH SELBST, Schauspiel

  • 22:30 Uhr

    Auszüge aus LIFTBOY, Kabarett

  • 23:00 Uhr

    Präsentation von THE CURRENT DANCE COLLECTIVE

     

Kategorie: Schauspiel

Schauspiel