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> Liftboy – Im höchsten Aufschlag

ein Solokabarett mit Fred Lobin
von Huug van’t Hoff
 
Regie: Ella Marouche
 
„Im höchsten Aufschlag“ ist die Fortsetzung des erfolgreichen LIFTBOY-Solo-Kabaretts. Der LIFTBOY taucht dabei in die Tiefen menschlichen Verhaltens ein, um alles ganz "nach oben" zu bringen. Immer im höchsten Auftrag, immer kurz vorm höchsten Aufschlag, immer am Rande der Verzweiflung, immer mit dem professionellen Lächeln des Service-Dienstleisters.
 
Der LIFTBOY holt die Seelen ab und fährt sie mit dem Fahrstuhl in das Ober- oder ins Untergeschoss. So lautet der göttliche Auftrag an ihn. Kein Problem, sofern das Management nicht am Transport-Equipment und an der Wartung der Lifts spart. Seit Ewigkeiten.
 
Dazu kommt der höchste Aufschlag: Wegen der globalen Überbevölkerung herrschen ein Transportstau im EG und eine Seelen-Migrationskrise im OG. Der LIFTBOY steht an der Grenze seiner Soul-Transfer-Belastbarkeit.
 
An diesem Abend soll er das Publikum einer Comedy-Veranstaltung mitnehmen, dessen gebuchter Act kurz zuvor von einem Kollegen des LIFTBOYs aus der Garderobe abgeholt wurde. Der LIFTBOY soll das Publikum ins Jenseits bringen, kann es aber nicht, weil einerseits sein Lift in der Besenkammer aufgeschlagen ist und auf den Wartungsdienst wartet. Andererseits, weil seine Fuhre noch lebt.
 
Auch darum wollen sich ALEXA und SIRI, seine zuständigen Betriebs- Sachbearbeiterinnen, noch kümmern. Der LIFTBOY soll, nach seinem unkontrollierten Aufschlag in der Besenkammer, die Wartezeit seiner Fuhre überbrücken: Er plaudert über seinen Alltag, über die Erlebnisse mit seinen Transportgästen aus der Vergangenheit, über das absurde Verhalten der Menschen, über Politik, über das Management und über seine Chefs, die alles kaputt sparen. Alles: „Im höchsten Aufschlag“.
 
Presse:
"Lobin kann das, vom Hundertsten ins Tausendste kommen, abstruse Gedankenwendungen übereinanderschichten. Und am Ende eine böse Lust zeigen, wenn die verschiedenen Stränge sich nicht mehr entwirren lassen. [...] Wo einfacher gestrickte Kabarettisten immer mal wieder die leicht zu habenden Lacher abholen, mit Witzen über gendergerechte Sprache oder über Angela Merkel, schlägt Lobin eine haarsträubende Brücke vom Bananenanbau über Brexit zu Biontech. Das ist klug, böse, absurd." Falk Schreiber – Hamburger Abendblatt
 
Kartenpreise:
VVK: 19,40 €, ermäßigt 12,80 € (Inkl. VVK-Gebühren)
AK: 21 €, ermäßigt 13,50 €

Sa 19.03.22 um 20 Uhr
 
Kategorie: Schauspiel

2G

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