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> Killer Ladys

Der GLTDO präsentiert in diesem Jahr sein neues Theaterstück „Killer Ladys“. Eine Krimikomödie um eine Gruppe von gehörlosen Frauen, die einen Geldtransport überfallen. Um den Überfall in aller Ruhe zu planen und vorzubereiten, mietet sich die Gruppe im Haus einer einsamen Witwe ein.
 
Eine freundliche, etwas schrullige Witwe lebt alleine im Haus. Regelmäßig besucht sie die Polizeiwache, um Vorfälle wie UFO-Sichtungen zu melden. Die Polizisten schenken ihren zahlreichen abenteuerlichen Geschichten keinen Glauben, behandeln die Dame aber freundlich. Die etwas naive Witwe glaubt, dass es sich um eine Laienspielgruppe handelt, die den „Sommernachtstraum“ einstudiert.
 
Schon früh geht die alte Frau der Bande mit ihrem liebenswerten Wesen auf die Nerven. Besonders missfällt den Frauen, dass die Witwe früher Lehrerin für gehörlose Kinder war. Sie unterrichtete die Kinder in Lautsprache und war gegen die Gebärdensprache. Erst als sie selbst ertaubte, änderte sich ihre Einstellung gegenüber der Gebärdensprache.
 
Der Überfall auf den Geldtransport mit 600.000 Euro geht planmäßig über die Bühne. Die ahnungslose alte Dame wird sogar noch zur Komplizin, indem sie den Koffer mit dem Geld von der Gepäckaufbewahrung im Bahnhof abholt. Letztlich erreichen sowohl die Witwe als auch der Koffer unbeschadet ihr Häuschen. Als die Verbrecherinnen das Haus verlassen wollen, findet die Witwe heraus, dass die Frauen viel Geld gestohlen haben. Sie erwartet von den Mitgliedern der Gang, dass sie bei der Polizei ihre Taten gestehen und das Geld zurückgeben.
 
Die Verbrecherinnen wollen die Witwe nun töten und entscheiden mit dem Ziehen von Streichhölzern, wer sie umlegen soll. Nach und nach geht eine der Frauen los und stirbt bei dem Versuch, die Witwe umzubringen.
 
Die Witwe hat während der Morde ein Schläfchen gehalten und von allen Vorgängen nichts mitbekommen. Sie informiert die Polizei über die Geschichte, doch die mit den Ermittlungen zum Überfall beschäftigten Polizisten glauben ihr nicht und erzählen der alten Lady, sie könne das Geld behalten. So bleibt die Witwe am Ende im Besitz der geraubten 600.000 Euro und beschließt, diese zu spenden. Sie beschließt, das Geld für die Verbreitung der Gebärdensprache zu spenden.
 
 
Kartenpreise:
VVK: 15, 00 €, keine Ermäßigung (inkl. Gebühren)
AK: 18, 00€, keine Ermäßigung
 
Sa, 16.09.23 um 16 Uhr
Kategorie: Gehörlosentheater

Gehörlosentheater

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