20 Uhr: Lord Arthur Saviles Verbrechen

© Hamburger Richtertheater

von Oscar Wilde | Bearbeitung von Constance Cox | Deutsch von Teresa Söhnker
 
Lord Arthur Savile: Carsten Rinio
Baines: Volker Bruns
Lady Julia Merton: Charlotte Buggenthin
Sybil Merton: Ulrike Grocke
Lady Margaret Windermere: Claudia Walz
Lady Clementina Beauchamp: Maike Flemming
Dekan von Paddington: Ulrich Engelfried
Podgers: Thorsten Schmidt
Frederick Winkelkopf: Claus Loets
 
Regie, Bearbeitung und Ton: Karen-Ann Roschild
Bühnenbild: Frank Schmidt · Plakat: Volker Bruns · Programmheft: Carsten Rinio

Der junge, reiche, aber nicht allzu intelligente Lord Arthur Savile steht kurz vor der Heirat mit Sybil Merton. Sybils Mutter verlangt von ihm, sich aus der Hand lesen zu lassen, um ganz sicher zu gehen, dass die Ehe glücklich wird. Dabei kommt heraus, dass Lord Arthur keinen Makel aufweist - außer einem dunklen Punkt: Er wird einen Mord begehen. Um das Glück seiner Ehe nicht zu gefährden, beschließt er, dieses unerfreuliche Ereignis so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach...
"Die Ironisierung von Pflicht und Moral entfaltet in 'Lord Arthur Saviles Verbrechen' eine groteske und unheimliche Wirkung, die erschütternder nicht sein könnte, aber auch nicht humorvoller." (www.wasliestdu.de)

Der Autor: Oscar Wilde (16.10.1854 - 30.11.1900)
Oscar Fingal O'Flahertie Wills Wilde studierte 1871-1878 klassische Literatur in Dublin und Oxford. Neben der Schriftstellerei wandte er sich der Kunst im weitesten Sinne zu; er wurde zu einem Verfechter der Idee des Ästhetizismus und unterstützte das Motto "Kunst um der Kunst willen" (L'art pour l'art). Seine literarischen Arbeiten wurden von kunstphilosophischen Abhandlungen und Essays begleitet, die unter den ästhetizistischen Künstlern seiner Zeit bekannt und diskutiert waren.
Wilde wurde bereits zu seiner Zeit als Schriftsteller bewundert und war im prüden viktorianischen England zugleich als Skandalautor und Dandy verschrien. Er war berühmt für geschliffene Eloquenz und sein extravagantes Auftreten. Nach 1882 hielt Wilde Vorlesungen in den USA und Kanada, wurde aber von der Kritik lächerlich gemacht. Er arbeitete 1887-1889 für die Pall Mall Gazette und danach als Herausgeber der Zeitschrift Woman's World. Während dieser Jahre veröffentlichte er die für seine Söhne geschriebene Märchensammlung "Der glückliche Prinz und andere Märchen" (The Happy Prince and Other Tales, 1888, Kunstmärchen) und "Das Bildnis des Dorian Gray" (The Picture of Dorian Gray, 1891). In den folgenden Jahren schrieb Oscar Wilde etwa jährlich ein neues Werk, vor allem Gesellschaftskomödien. Am bekanntesten sind Lady Windermere´s Fächer (Lady Windermere’s Fan, 1892), Eine Frau ohne Bedeutung (A Woman of No Importance, 1893), Ein idealer Gatte (An Ideal Husband, 1895) und Bunbury (The Importance of Being Earnest, 1895), welches ein satirisches Abbild der Oberklasse darstellt und als sein bestes Werk gilt.

Kartenpreise:
VVK & AK: 15 €, ermäßigt 10 €

Karten-VVK nur unter karten@richtertheater.de
 


Sa, 21.3.2020 (Premiere) um 20:00 Uhr

So, 22.3.2020 um 19:00 Uhr
Sa, 28.3.2020 um 20:00 Uhr
So 29.3.2020 um 19:00 Uhr

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